Top Online-Broker im direkten Überblick – aktualisiert täglich

Es gibt nicht den einen Anbieter, der für jede Anlegerin und jeden Anleger passt: Wer der beste Online Broker für dich ist, entscheidet dein persönlicher Stil – ob monatliche ETF-Sparrate, aktiver Aktienhandel oder einfach günstige Verwahrung. Wir sortieren das Angebot für dich.

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Beste Online Broker & Partnerangebote 2026: Unsere Top 5

Kompakt bewertet: Bonus, Auszahlungstempo, Sicherheit und Service jedes Anbieters auf einen Blick.

Transparenz-Hinweis: Bei den folgenden fünf Partnern handelt es sich um Online-Casinos (Glücksspiel ab 18 Jahren), nicht um Wertpapier-Broker oder Depotbanken. Glücksspiel ist keine Geldanlage – setze nur Beträge ein, deren Verlust du verkraften kannst.
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Die Willkommensangebote unserer Partner nebeneinander – prüfe vor der Anmeldung immer die vollständigen Bedingungen.

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Welcher ist der beste Online Broker? Unser Vergleich auf einen Blick

Wer heute ein Depot eröffnen möchte, hat die Qual der Wahl: Dutzende Anbieter werben mit niedrigen Gebühren, kostenlosen Sparplänen und schicken Apps. Den einen Anbieter, der für alle der beste Online Broker ist, gibt es allerdings nicht. Welcher Broker zu dir passt, hängt davon ab, wie du anlegst. Willst du monatlich mit einer kleinen Sparrate in ETFs investieren, aktiv Einzelaktien handeln oder einfach dein Geld sicher und günstig verwahren? Auf dieser Seite zeigen wir dir die wichtigsten Anbieter für Anlegerinnen und Anleger in Deutschland. Du erfährst, worauf es bei der Auswahl wirklich ankommt und wie du in wenigen Minuten das passende Depot findest.

Die Konditionen am Brokermarkt ändern sich häufig. Neue Zinsaktionen, angepasste Ordergebühren oder zusätzliche Handelsplätze verschieben das Bild teilweise innerhalb weniger Wochen. Deshalb prüfen wir die Angaben in unserem Vergleich regelmäßig und passen sie an, sobald ein Anbieter seine Preise oder Leistungen ändert. Trotzdem gilt: Die verbindlichen Konditionen findest du immer im aktuellen Preis- und Leistungsverzeichnis des jeweiligen Brokers. Ein kurzer Blick dort lohnt sich vor jeder Depoteröffnung.

Die folgende Tabelle gibt dir einen schnellen Überblick über typische Konditionen beliebter Broker. Sie ersetzt keinen ausführlichen Test, hilft dir aber, die Anbieter einer Kategorie grob einzuordnen.

Broker Typ Ordergebühr (typisch) ETF-Sparpläne Besonderheit
Trade Republic Neobroker 1 € Fremdkostenpauschale kostenlos, ab 1 € Zinsen aufs Guthaben, Krypto, Saveback
Scalable Capital Neobroker 0,99 € bzw. Flatrate-Modell kostenlos Handel über gettex und eigene Börse
Smartbroker+ Neobroker/Online-Broker 0 € ab Mindestvolumen auf gettex kostenlos Große Auswahl an Handelsplätzen
ING Direktbank ab ca. 4,90 € + Provision viele kostenlos Girokonto, Tagesgeld und Depot aus einer Hand
comdirect Direktbank ab ca. 3,90 € + Provision teils mit Gebühr Umfangreiche Research-Tools
Consorsbank Direktbank ab ca. 3,95 € + Provision viele Aktionssparpläne Starke Tools für aktives Trading
Traders Place Online-Broker niedrige Pauschalen kostenlos Depot bei der DAB BNP Paribas

Alle Angaben sind ohne Gewähr und können sich kurzfristig ändern. Wichtig ist der Blick auf das Gesamtpaket: Eine Ordergebühr von null Euro hilft dir wenig, wenn der Spread am Handelsplatz hoch ist. Fehlt dir eine Funktion, die du regelmäßig brauchst, ist der günstigste Anbieter ebenfalls nicht automatisch die richtige Wahl.

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So bewerten wir: Die wichtigsten Kriterien im Broker-Vergleich

Damit du die Empfehlungen auf dieser Seite nachvollziehen kannst, legen wir unsere Bewertungskriterien offen. Wer wissen will, welcher der beste Online Broker für die eigene Situation ist, sollte die Anbieter nach denselben Maßstäben prüfen. Wir haben die Kriterien in fünf Bereiche gegliedert.

1. Kosten und Gebühren

Die Kosten sind für die meisten Anlegerinnen und Anleger das wichtigste Kriterium, und das zu Recht. Jeder Euro Gebühr schmälert die Rendite, und über Jahrzehnte summieren sich selbst kleine Beträge durch den Zinseszinseffekt deutlich. Wir betrachten deshalb nicht nur die Ordergebühr, sondern auch Depotführungsgebühren, Börsenplatzentgelte, Fremdkosten, Kosten für Sparpläne, Gebühren für Auslandsaktien und Negativzinsen oder Verwahrentgelte. Auch versteckte Kosten wie ungünstige Wechselkurse beim Handel in Fremdwährung fließen in unsere Bewertung ein.

2. Angebot und Handelsmöglichkeiten

Ein günstiger Broker nützt dir wenig, wenn du die gewünschten Wertpapiere dort nicht handeln kannst. Wir prüfen, wie viele Aktien, ETFs, Fonds, Anleihen und Derivate verfügbar sind, an welchen Börsen gehandelt werden kann und ob es Zusatzangebote wie Krypto, Sparpläne auf Einzelaktien oder Bruchstückhandel gibt. Wichtig ist auch die Frage, ob du an mehreren Handelsplätzen handeln kannst oder auf einen einzigen Partner beschränkt bist.

3. Bedienung und Plattform

App, Webversion und gegebenenfalls Desktop-Software sollten intuitiv, schnell und stabil sein. Wir achten darauf, wie einfach du eine Order aufgibst, ob Orderzusätze wie Limit, Stop-Loss oder Trailing-Stop verfügbar sind und wie übersichtlich das Depot deine Positionen, Gewinne und Ausschüttungen anzeigen kann. Wer viel handelt, profitiert von Echtzeitkursen, Charttools und Watchlists. Für Einsteiger zählt eher, dass die Oberfläche nicht überfordert.

4. Sicherheit und Regulierung

Ein seriöser Broker unterliegt der Aufsicht der BaFin oder einer anderen europäischen Finanzaufsicht. Wir prüfen, bei welcher Bank das Depot geführt wird, wie Bargeld abgesichert ist und ob es Auffälligkeiten bei der Unternehmenshistorie gibt. Wertpapiere sind als Sondervermögen ohnehin vor einer Pleite des Brokers geschützt. Guthaben auf dem Verrechnungskonto ist dagegen nur bis zur Grenze der gesetzlichen Einlagensicherung abgesichert, in der EU in der Regel bis 100.000 Euro pro Person und Bank.

5. Service und Steuern

Gerade bei Problemen zeigt sich, wie gut ein Anbieter ist. Wir bewerten Erreichbarkeit per Telefon, Chat und E-Mail sowie die Qualität der Antworten. Für Anlegerinnen und Anleger in Deutschland ist außerdem wichtig, ob der Broker die Abgeltungssteuer automatisch abführt. Deutsche Depotbanken und die meisten Neobroker mit deutscher Partnerbank tun das. Bei ausländischen Brokern musst du dich teilweise selbst um die Steuererklärung kümmern.

Ergänzend werfen wir einen Blick auf unabhängige Bewertungen von Nutzerinnen und Nutzern sowie auf Tests von Verbraucherportalen wie Biallo, Finanztip oder Stiftung Warentest. So entsteht ein möglichst vollständiges Bild, das über reine Preislisten hinausgeht.

Neobroker oder klassische Depotbank – was passt besser zu dir?

Bei der Suche nach dem passenden Depot stößt du schnell auf zwei Lager: die jungen Neobroker und die etablierten Direktbanken. Beide haben ihre Berechtigung, und der beste Online Broker für dich kann aus beiden Welten kommen. Entscheidend ist, welche Prioritäten du setzt.

Was Neobroker auszeichnet

Neobroker wie Trade Republic, Scalable Capital oder finanzen.net zero haben den Wertpapierhandel in Deutschland in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Ihr Geschäftsmodell basiert auf extrem niedrigen Ordergebühren, oft nur einem Euro oder sogar null Euro pro Trade. Möglich wird das, weil sie meist mit einem einzigen oder wenigen Handelsplätzen zusammenarbeiten und dort Rückvergütungen erhalten, das sogenannte Payment for Order Flow. Die Depots werden häufig bei Partnerbanken wie der Baader Bank geführt, oder der Neobroker besitzt inzwischen eine eigene Banklizenz.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Du kannst schon mit kleinen Beträgen investieren, ETF-Sparpläne sind in aller Regel kostenlos und die Apps sind modern und leicht verständlich. Viele Neobroker bieten zudem Zinsen auf nicht investiertes Guthaben, Bruchstücke von Aktien und den Handel mit Kryptowährungen. Für Einsteiger, die langfristig mit ETFs Vermögen aufbauen möchten, ist ein Neo-Broker deshalb oft die naheliegende Wahl.

Es gibt aber auch Nachteile. Die Auswahl an Handelsplätzen ist begrenzt, was in einzelnen Fällen zu etwas schlechteren Kursen führen kann. Der Kundenservice ist teilweise nur per Chat oder E-Mail erreichbar. Wer komplexe Orderarten, Optionsscheine von vielen Emittenten oder einen umfassenden Research-Bereich sucht, stößt bei manchen Neobrokern an Grenzen.

Was klassische Direktbanken bieten

Direktbanken wie ING, comdirect oder Consorsbank sind seit vielen Jahren am Markt und bieten ein breites Gesamtpaket. Du kannst an nahezu allen deutschen Börsen und vielen internationalen Handelsplätzen handeln, auch außerbörslich direkt mit Emittenten. Das Fondsangebot ist umfangreich, und es gibt Analysewerkzeuge, Marktberichte und oft einen telefonischen Kundenservice. Ein weiterer Pluspunkt: Girokonto, Tagesgeld, Festgeld und Depot liegen bei einer Bank, was die Verwaltung vereinfacht.

Der Nachteil sind die höheren Ordergebühren. Ein einzelner Kauf kostet bei vielen Direktbanken zwischen fünf und zehn Euro, bei großen Ordervolumina auch mehr. Für Sparpläne gibt es dagegen inzwischen oft kostenlose Angebote, zumindest für ausgewählte ETFs. Wer nur gelegentlich handelt und den Großteil seines Geldes per Sparplan anlegt, fährt deshalb auch bei einer Direktbank vergleichsweise günstig.

Hybride Modelle

Zwischen beiden Welten haben sich Anbieter wie Smartbroker+, Traders Place oder justTRADE etabliert. Sie kombinieren niedrige Gebühren mit einer größeren Auswahl an Börsenplätzen und richten sich an Anlegerinnen und Anleger, die günstig handeln, aber nicht auf Flexibilität verzichten möchten. Auch einige Direktbanken haben reagiert und bieten mittlerweile vergünstigte Konditionen für den Handel über bestimmte Plattformen an.

Unsere Empfehlung: Wenn du überwiegend per Sparplan investierst und selten einzelne Wertpapiere kaufst, ist ein Neobroker meist die günstigste Lösung. Möchtest du alles bei einer Bank bündeln oder legst Wert auf persönlichen Service, solltest du eine Direktbank in Betracht ziehen. Aktive Trader profitieren häufig von hybriden Anbietern oder Flatrate-Modellen.

Kosten im Detail: Ordergebühren, Spread und versteckte Gebühren

Wer verstehen möchte, welcher der beste Online Broker in Sachen Kosten ist, muss genauer hinschauen als nur auf die beworbene Ordergebühr. Die tatsächlichen Kosten eines Trades setzen sich aus mehreren Bestandteilen zusammen.

Ordergebühr und Provision

Die Ordergebühr ist der Betrag, den dein Broker für die Ausführung eines Kaufs oder Verkaufs berechnet. Bei Neobrokern ist sie meist pauschal und sehr niedrig, bei klassischen Banken setzt sie sich häufig aus einem Grundpreis und einer prozentualen Provision zusammen, oft mit einer Mindest- und Höchstgrenze. Wer selten, aber in großen Beträgen handelt, sollte deshalb prüfen, ab welchem Ordervolumen die Höchstgrenze greift.

Börsen- und Fremdkosten

Zusätzlich zur Ordergebühr fallen an vielen Börsen Entgelte an, etwa Handelsplatzgebühren, Maklercourtage oder Clearing-Gebühren. Gerade beim Handel über Xetra oder die Präsenzbörsen können so schnell zwei bis drei Euro zusätzlich zusammenkommen. Neobroker verzichten oft darauf oder berechnen eine einheitliche Fremdkostenpauschale. Achte im Preisverzeichnis auf die Formulierung „zzgl. Fremdkosten“, denn sie kann den Unterschied zwischen einem günstigen und einem teuren Trade ausmachen.

Der Spread als versteckter Kostenfaktor

Der Spread ist die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs eines Wertpapiers. Er fällt bei jedem Handel an, wird aber nicht als eigene Gebühr ausgewiesen. Bei liquiden Werten wie DAX-Aktien oder großen ETFs ist der Spread meist sehr klein. Bei Nebenwerten, exotischen ETFs oder außerhalb der Haupthandelszeiten kann er dagegen deutlich steigen. Wer ausschließlich auf die Ordergebühr achtet, übersieht diesen Faktor leicht. Ein Tipp: Vergleiche vor dem Kauf den Spread an verschiedenen Handelsplätzen und nutze möglichst die Haupthandelszeiten, in denen der Market Maker eng quotiert.

Depotführung, Sparpläne und Sonderkosten

Die meisten Online-Broker verlangen heute keine Depotgebühr mehr. Einige Banken knüpfen die kostenlose Depotführung jedoch an Bedingungen, etwa eine bestimmte Zahl an Trades pro Quartal oder ein Gehaltskonto. Prüfe außerdem die Kosten für Sparpläne: Viele Anbieter bieten zwar kostenlose ETF-Sparpläne, verlangen aber Gebühren für Sparpläne auf Fonds oder Einzelaktien. Auch der Handel in Fremdwährungen, die Übertragung eines Depots zu einem anderen Anbieter oder papierhafte Kontoauszüge können Kosten verursachen.

Rechenbeispiel

Angenommen, du investierst jeden Monat 200 Euro per Sparplan in einen ETF und kaufst zusätzlich viermal im Jahr Einzelaktien für jeweils 2.000 Euro. Bei einem Neobroker mit kostenlosem Sparplan und einem Euro pro Trade zahlst du im Jahr etwa vier Euro an Gebühren. Bei einer Direktbank mit kostenlosem Aktionssparplan, aber rund zehn Euro pro Aktienkauf inklusive Börsenentgelt, liegen die Kosten bei etwa 40 Euro. Über 20 Jahre summiert sich der Unterschied auf mehrere Hundert Euro, und das ohne Zinseszinseffekt. Gleichzeitig zeigt das Beispiel: Wer fast ausschließlich per Sparplan investiert, zahlt auch bei vielen Direktbanken kaum Gebühren.

Kostenrechner nutzen und Gebühren vergleichen

Handelsplätze und Handelsmöglichkeiten: Xetra, gettex und Co.

Ein Kriterium, das viele Einsteiger unterschätzen, ist die Wahl des Handelsplatzes. Wo deine Order ausgeführt wird, beeinflusst sowohl den Preis als auch die Handelszeiten und die Liquidität. Für die Frage, wer der beste Online Broker ist, spielt das Angebot an Börsenplätzen daher eine wichtige Rolle.

Xetra – die Referenzbörse

Xetra ist der elektronische Handelsplatz der Deutschen Börse und gilt als wichtigster Börsenplatz für deutsche Aktien und ETFs. Hier wird ein großer Teil des Handelsvolumens abgewickelt, die Spreads sind bei liquiden Werten sehr eng und die Preisbildung ist transparent. Der Nachteil: Die Handelszeiten sind auf Werktage von 9 bis 17:30 Uhr beschränkt, und je nach Broker fallen höhere Gebühren an als bei alternativen Plattformen.

gettex und andere außerbörsliche Plattformen

gettex ist ein Handelsplatz der Bayerischen Börse in München und wird von vielen Neobrokern genutzt. Der große Vorteil ist der kostenlose oder sehr günstige Handel ohne Maklercourtage sowie die langen Handelszeiten, meist von 8 bis 22 Uhr. Die Kurse werden von Market Makern gestellt und orientieren sich an der Referenzbörse. Ähnliche Modelle bieten Tradegate, LS Exchange, Quotrix oder die Börse von Scalable Capital. Für die meisten Privatanleger sind die Kurse hier gleichwertig zu Xetra, bei Nebenwerten kann der Spread allerdings größer ausfallen.

Direkthandel mit Emittenten

Viele Direktbanken bieten zusätzlich den außerbörslichen Direkthandel mit Banken und Emittenten an. Das ist vor allem für den Handel mit Zertifikaten und Optionsscheinen interessant, da du hier häufig zu Sonderkonditionen handeln kannst. Manche Broker bieten regelmäßig sogenannte Free-Buy-Aktionen an, bei denen bestimmte Produkte ohne Ordergebühr gekauft werden können.

Internationale Börsen

Willst du US-Aktien direkt an der NYSE oder Nasdaq kaufen oder in Nebenwerte aus Skandinavien oder Asien investieren, brauchst du einen Broker mit Zugang zu ausländischen Börsen. Hier sind klassische Direktbanken und spezialisierte Broker oft im Vorteil. Beachte, dass beim Auslandshandel zusätzliche Fremdspesen und Kosten für den Währungstausch anfallen können.

Orderzusätze und Funktionen

Neben dem Handelsplatz zählt, welche Orderarten verfügbar sind. Mit einer Limit-Order legst du fest, zu welchem Höchstpreis du kaufen oder zu welchem Mindestpreis du verkaufen möchtest. Das schützt dich vor unerwarteten Kurssprüngen, gerade bei marktengen Werten. Stop-Loss-Orders begrenzen Verluste, Trailing-Stops ziehen die Absicherung bei steigenden Kursen automatisch nach. Fortgeschrittene Trader schätzen zusätzlich One-Cancels-Other-Orders. Bei den meisten Brokern sind diese Funktionen kostenlos, bei einigen fallen für Änderungen oder Streichungen geringe Gebühren an.

Sparpläne, Zinsen und Zusatzangebote im Überblick

Moderne Broker sind längst mehr als reine Wertpapierdepots. Viele bieten zusätzliche Leistungen, die den Alltag erleichtern oder die Rendite verbessern. Wir zeigen dir, welche Angebote sinnvoll sein können und wo du genauer hinsehen solltest.

ETF- und Aktiensparpläne

Ein Sparplan ist für viele der einfachste Einstieg in die Geldanlage. Du legst eine monatliche Sparrate fest, und der Broker investiert diesen Betrag automatisch in den gewünschten ETF oder die Aktie. Durch den Cost-Average-Effekt kaufst du bei niedrigen Kursen mehr Anteile und bei hohen Kursen weniger. Achte auf folgende Punkte: die Mindestsparrate, die Auswahl an sparplanfähigen ETFs, mögliche Ausführungstermine und die Kosten. Bei Neobrokern sind Sparpläne meist ab einem Euro und kostenlos möglich. Bei Direktbanken liegt die Mindestrate oft bei 25 oder 50 Euro.

Ein praktisches Detail: Einige Broker bieten an, Ausschüttungen automatisch wieder anzulegen. Bei ausschüttenden ETFs musst du das sonst manuell erledigen. Alternativ kannst du direkt auf thesaurierende ETFs setzen, bei denen die Erträge im Fonds reinvestiert werden.

Zinsen auf das Verrechnungskonto

Seit dem Anstieg des Zinsniveaus werben viele Broker mit Zinsen auf nicht investiertes Guthaben. Neobroker zahlen teils attraktive Zinssätze, oft bis zu einer bestimmten Obergrenze. Einige Direktbanken bieten zeitlich begrenzte Neukundenaktionen. Prüfe dabei, ob die Zinsen dauerhaft gelten oder nur für einen Aktionszeitraum, und ob es Bedingungen gibt, etwa eine Mindestzahl an Trades. Auch die Einlagensicherung solltest du kennen, denn Guthaben auf dem Verrechnungskonto zählt nicht zum geschützten Sondervermögen.

Geldmarktfonds und Festgeld

Eine Alternative zum Tagesgeld sind Geldmarktfonds oder Geldmarkt-ETFs. Sie investieren in sehr kurz laufende Anleihen und Geldmarktinstrumente und bilden das aktuelle Zinsniveau ab. Der Vorteil: Die Fonds sind Sondervermögen und damit vom Ausfallrisiko des Brokers getrennt. Zudem gibt es keine Obergrenze wie bei vielen Zinsangeboten. Wer sein Geld dagegen für einen festen Zeitraum zu einem garantierten Zins anlegen möchte, findet bei Direktbanken wie der ING oft auch Festgeld-Angebote. Für langfristige Ziele bleibt ein breit gestreuter ETF allerdings meist die renditestärkere Wahl.

Krypto beim Broker

Immer mehr Broker ermöglichen den Handel mit Bitcoin, Ethereum und anderen Kryptowährungen direkt in der App. Das ist bequem, weil du kein separates Konto bei einer Kryptobörse brauchst. Beachte aber: Nicht jeder Broker überträgt dir die echten Coins, teilweise handelst du nur über Krypto-ETNs oder ohne die Möglichkeit, die Coins auf eine eigene Wallet zu transferieren. Spezialisierte Plattformen wie Bitpanda bieten eine größere Auswahl an Kryptowährungen und weitere Funktionen. Für einen kleinen Beimischungsanteil im Portfolio reicht das Angebot vieler Broker jedoch aus. Kryptowährungen sind hochspekulativ und eignen sich nur für Geld, dessen Verlust du verkraften kannst.

CFDs und Derivate

Einige Broker bieten auch den Handel mit CFDs, Optionsscheinen, Knock-out-Zertifikaten oder Futures an. Diese Produkte ermöglichen Hebelwirkungen und das Setzen auf fallende Kurse, sind aber mit erheblichen Risiken verbunden. Laut den Pflichtangaben der Anbieter verliert ein Großteil der Privatkunden beim Handel mit CFDs Geld. Wer sich nicht intensiv mit Derivaten beschäftigt hat, sollte diese Produkte meiden. Für den langfristigen Vermögensaufbau sind sie nicht notwendig.

Neukunden-Bonus und Prämien

Viele Anbieter locken Neukunden mit einem Bonus: Prämien für die Depoteröffnung, Gratisaktien, erhöhte Zinsen oder Geld für den Depotübertrag. Solche Aktionen können ein netter Zusatz sein, sollten aber nicht der Hauptgrund für die Wahl eines Brokers sein. Ein einmaliger Bonus von 50 Euro gleicht dauerhaft höhere Gebühren schnell nicht mehr aus. Lies außerdem die Bedingungen genau: Oft musst du ein Mindestvolumen übertragen, eine bestimmte Zahl an Trades ausführen oder das Depot für einen Mindestzeitraum halten.

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Schritt für Schritt zum passenden Depot

Du hast dich informiert und möchtest jetzt loslegen? Mit den folgenden Schritten findest du ein Depot, das zu deinem Anlageverhalten passt, und eröffnest es in kurzer Zeit. So wird aus der Theorie, wer der beste Online Broker ist, eine konkrete Entscheidung für dich.

Schritt 1: Anlageziel und Anlegertyp klären

Frage dich zuerst, wie du investieren möchtest. Bist du ein passiver Sparer, der monatlich einen festen Betrag in ETFs anlegt? Kaufst du gelegentlich Einzelaktien? Oder möchtest du aktiv traden und mehrmals pro Woche handeln? Je nach Anlegertyp sind unterschiedliche Kriterien entscheidend. Für Sparplan-Anleger zählen kostenlose Sparpläne und eine große ETF-Auswahl. Für aktive Trader zählen niedrige Ordergebühren, viele Handelsplätze und gute Tools.

Schritt 2: Anbieter vergleichen

Nutze die Tabelle oben als Ausgangspunkt und vergleiche zwei bis drei Anbieter genauer. Lies die Preis- und Leistungsverzeichnisse, prüfe die verfügbaren Handelsplätze und schau dir an, ob deine Wunsch-ETFs als Sparplan verfügbar sind. Bewertungen anderer Kundinnen und Kunden geben dir zusätzlich einen Eindruck vom Service und von der Zuverlässigkeit der App.

Schritt 3: Depot online eröffnen

Die Depoteröffnung erfolgt heute vollständig digital. Du gibst deine persönlichen Daten an, beantwortest Fragen zu deinen Erfahrungen mit Wertpapieren und legitimierst dich per Video-Ident, eID-Funktion des Personalausweises oder Postident. In vielen Fällen ist das Depot innerhalb weniger Minuten bis Tage einsatzbereit. Halte deine Steuer-Identifikationsnummer bereit, da sie für die korrekte Abführung der Abgeltungssteuer benötigt wird.

Schritt 4: Freistellungsauftrag einrichten

Als Anlegerin oder Anleger in Deutschland hast du einen Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro pro Jahr, für Ehepaare und eingetragene Lebenspartnerschaften sind es 2.000 Euro. Damit dein Broker auf Kapitalerträge bis zu dieser Grenze keine Steuern abführt, solltest du einen Freistellungsauftrag erteilen. Hast du mehrere Konten und Depots, kannst du den Betrag auf verschiedene Banken aufteilen.

Schritt 5: Geld einzahlen und erste Order aufgeben

Überweise Geld auf dein Verrechnungskonto oder richte eine Lastschrift ein. Anschließend kannst du deine erste Order aufgeben oder einen Sparplan anlegen. Für den Einstieg empfiehlt sich ein breit gestreuter ETF, etwa auf den MSCI World oder den FTSE All-World. Nutze bei Einzelkäufen am besten eine Limit-Order, um nicht zu einem ungünstigen Kurs zu kaufen.

Schritt 6: Depot regelmäßig überprüfen

Einmal eingerichtet, läuft ein Sparplan von allein. Trotzdem lohnt es sich, einmal im Jahr einen Blick auf das Depot und die Konditionen zu werfen. Hat dein Broker die Gebühren erhöht oder gibt es inzwischen günstigere Alternativen? Ein Depotwechsel ist in Deutschland für dich kostenlos, da der abgebende Broker keine Gebühren für den Übertrag innerhalb Deutschlands verlangen darf. Viele Anbieter übernehmen sogar den Großteil des Aufwands für dich.

Sicherheit: Darauf solltest du achten

Bevor du dich für einen Anbieter entscheidest, prüfe, ob er reguliert ist und wo dein Depot geführt wird. Deutsche Anbieter unterliegen der BaFin, Anbieter aus anderen EU-Ländern der jeweiligen nationalen Aufsicht. Achte auf eine Zwei-Faktor-Authentifizierung beim Login und gib deine Zugangsdaten niemals weiter. Seriöse Broker werden dich niemals per Telefon oder E-Mail nach deiner PIN fragen. Wenn ein Angebot zu gut klingt, um wahr zu sein, etwa mit garantierten Traumrenditen, handelt es sich meist um Betrug.

Unsere Empfehlungen nach Anlegertyp

Für Einsteiger mit kleinem Budget und Sparplan-Fokus sind Neobroker wie Trade Republic oder Scalable Capital eine gute Wahl. Wer viele Handelsplätze und günstige Konditionen kombinieren möchte, findet bei Smartbroker+ oder Traders Place passende Angebote. Für Anlegerinnen und Anleger, die Wert auf eine Vollbank mit Girokonto und persönlichem Service legen, sind ING, comdirect oder Consorsbank interessant. Am Ende ist der beste Online Broker derjenige, der zu deinen Zielen passt und den du langfristig gern nutzt. Viele erfahrene Anleger nutzen übrigens bewusst zwei Depots: eines für Sparpläne beim günstigen Neobroker und eines für Spezialwünsche bei einer Direktbank.

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Wer hinter dem Test steht

Dominik Richter

Live-Casino und VIP-Programme Tester

Dominik spezialisiert sich auf die Bewertung von Live-Dealer-Spielen und exklusiven VIP-Angeboten der Top-Casinos. Seine persönlichen Erfahrungen und umfangreichen Tests bieten Spielern authentische Einblicke in die Premium-Erlebnisse. Für diese Übersicht hat er auch recherchiert, welche Kriterien Leser bei der Suche nach „beste Online Broker“ tatsächlich interessieren.

  • Echte Konten: Registrierung, Einzahlung und Auszahlung werden selbst durchgespielt.
  • Kleingedrucktes: Umsatzbedingungen und Gebühren werden Zeile für Zeile geprüft.
  • Service-Test: Support wird zu verschiedenen Uhrzeiten mit konkreten Fragen kontaktiert.

FAQ – Häufige Fragen

Welcher ist der beste Online Broker für Anfänger?

Für Anfänger eignen sich vor allem Broker mit einfacher App, kostenlosen ETF-Sparplänen und niedrigen Mindestbeträgen. Neobroker wie Trade Republic oder Scalable Capital erfüllen diese Kriterien gut. Wer lieber alles bei einer Bank haben möchte, findet auch bei der ING ein einsteigerfreundliches Angebot. Wichtig ist, dass du dich mit der Bedienung wohlfühlst und die Kostenstruktur verstehst.

Sind Neobroker sicher?

Ja, seriöse Neobroker unterliegen der Finanzaufsicht und arbeiten mit regulierten Partnerbanken zusammen oder haben eine eigene Banklizenz. Deine Wertpapiere gelten als Sondervermögen und sind bei einer Insolvenz des Brokers geschützt. Bargeld auf dem Verrechnungskonto ist über die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro pro Person und Bank abgesichert.

Kann ich mehrere Depots bei verschiedenen Brokern haben?

Ja, das ist problemlos möglich und oft sogar sinnvoll. Du kannst beispielsweise deine Sparpläne bei einem günstigen Neobroker ausführen und für spezielle Wertpapiere oder Auslandsbörsen eine Direktbank nutzen. Achte darauf, deinen Freistellungsauftrag sinnvoll auf die verschiedenen Anbieter aufzuteilen, damit du den Sparerpauschbetrag optimal ausnutzt.

Wie teuer ist ein Depotwechsel?

Ein Depotübertrag innerhalb Deutschlands ist für dich kostenlos. Der abgebende Broker darf dafür keine Gebühren berechnen. Bei Überträgen ins oder aus dem Ausland können Kosten anfallen. Viele Broker bieten zudem einen Bonus für den Übertrag eines bestehenden Depots, prüfe dafür aber die jeweiligen Aktionsbedingungen.

Muss ich mich beim Online-Broker selbst um die Steuern kümmern?

Bei deutschen Brokern und den meisten Neobrokern mit deutscher Partnerbank wird die Abgeltungssteuer automatisch abgeführt. Du musst lediglich einen Freistellungsauftrag erteilen, um den Sparerpauschbetrag zu nutzen. Bei ausländischen Brokern ohne deutsche Steuerabwicklung musst du deine Kapitalerträge selbst in der Steuererklärung angeben.

Lohnt sich ein Broker mit Neukunden-Bonus?

Ein Bonus kann ein angenehmer Zusatz sein, sollte aber nicht ausschlaggebend für deine Entscheidung sein. Entscheidend sind die laufenden Kosten, das Angebot und die Bedienbarkeit. Ein einmaliger Bonus wird durch dauerhaft höhere Gebühren schnell aufgezehrt. Lies außerdem die Bedingungen genau, da Prämien häufig an Mindestbeträge oder eine bestimmte Haltedauer gebunden sind.